Kürbis-Auflauf mit Kartoffeln: cremig, würzig, goldbraun

Die Kartoffeln werden nur kurz vorgekocht, während der Hokkaido roh in die Form kommt; dadurch garen beide Gemüse im Ofen ungefähr gleichzeitig. Dazu kommt eine würzige Mischung aus Sahne, Milch und Ei, die zwischen den Scheiben stockt und den Auflauf saftig hält. Oben schmilzt geriebener Käse zu einer goldbraunen Kruste, darunter bleiben Kürbis und Kartoffeln weich und herzhaft. Das Rezept ist besonders praktisch, weil Hokkaido nicht geschält werden muss und die kurze Vorkochzeit verhindert, dass die Kartoffeln im Ofen noch hart sind, wenn der Kürbis bereits weich ist. Sie erfahren, wie Sie die Zutaten gleichmäßig schneiden, welche Kartoffelsorte ihre Form behält und worauf es bei der Garprobe ankommt. Außerdem finden Sie passende Alternativen für Sahne und Käse sowie Ideen, wie Sie den Auflauf würziger machen oder als vollständige Mahlzeit servieren. So kommt ein sättigendes Ofengericht auf den Tisch, das sich gut vorbereiten lässt und an kühlen Tagen besonders gut passt.

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Kürbis-Auflauf mit Kartoffeln

Hokkaido-Kürbis bringt eine leicht nussige Note und eine kräftige Farbe in diesen Auflauf, während Kartoffeln die Scheiben weich und sättigend machen. Für vier Portionen kommen beide Gemüse mit einer würzigen Sahne-Ei-Mischung in die Form. Die Kartoffeln werden kurz vorgekocht, damit Kürbis und Kartoffeln im Ofen gleichzeitig gar werden.

Zutaten für 4 Portionen

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 2 Eier
  • 120 g geriebener Käse, zum Beispiel Bergkäse oder Gouda
  • 1 EL Olivenöl oder Butter für die Auflaufform
  • 1 TL Salz, ½ TL schwarzer Pfeffer und ½ TL getrockneter Thymian
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss

Festkochende Kartoffeln behalten beim Backen ihre Form. Mehligkochende Kartoffeln funktionieren ebenfalls, werden aber weicher und können an den Rändern leicht zerfallen. Hokkaido muss nicht geschält werden; waschen Sie ihn gründlich und entfernen Sie Kerne und faseriges Inneres. Bei Butternut-Kürbis sollten Sie die Schale abschneiden, da sie beim Backen meist fest bleibt. Statt Sahne können Sie Kochsahne verwenden. Für eine leichtere Mischung ersetzen Sie die Hälfte der Sahne durch Milch. Gouda schmilzt mild, Bergkäse schmeckt würziger. Eine laktosefreie Sahne und ein gut schmelzender laktosefreier Käse eignen sich ebenfalls.

Zubereitung

  1. Ofen und Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor. Fetten Sie eine Auflaufform von etwa 25 × 20 cm mit Öl oder Butter ein. Eine gleichmäßig gefettete Form verhindert, dass die Gemüseschichten am Boden anhaften.
  2. Kartoffeln vorgaren: Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa 4 mm dünne Scheiben. Geben Sie sie in einen Topf mit kaltem Salzwasser, bringen Sie das Wasser zum Kochen und garen Sie die Scheiben 5 Minuten. Sie sollen außen leicht weich, im Kern aber noch fest sein. Gießen Sie sie vorsichtig ab und lassen Sie sie kurz ausdampfen. So geben sie später weniger Wasser in den Auflauf ab.
  3. Kürbis schneiden: Halbieren Sie den Kürbis, entfernen Sie Kerne und Fasern und schneiden Sie das Fruchtfleisch in ungefähr 5 mm dicke Scheiben. Gleichmäßige Stücke garen besser als unterschiedlich dicke. Schälen Sie den Hokkaido nicht, sofern die Schale unbeschädigt und sauber ist.
  4. Guss anrühren: Schälen Sie die Zwiebel und würfeln Sie sie fein. Verquirlen Sie Sahne, Milch und Eier in einer Schüssel. Rühren Sie Zwiebel, Salz, Pfeffer, Thymian und Muskat unter. Schmecken Sie den Guss ab, bevor der Käse dazukommt; kräftiger Käse bringt zusätzlich Salz mit.
  5. Schichten und backen: Verteilen Sie Kartoffeln und Kürbis abwechselnd in der Form. Die Scheiben dürfen sich überlappen, sollten aber nicht dicht zusammengedrückt sein, damit der Guss dazwischenlaufen kann. Gießen Sie die Sahnemischung gleichmäßig darüber und streuen Sie den Käse auf. Backen Sie den Auflauf 40 bis 50 Minuten auf der mittleren Schiene. Wenn der Käse nach etwa 30 Minuten schon dunkel wird, decken Sie die Form locker mit Backpapier ab.
  6. Garprobe machen: Stechen Sie mit einem kleinen Messer in die Mitte. Es sollte ohne starken Widerstand durch Kartoffel und Kürbis gleiten. Sind die Scheiben noch fest, backen Sie den Auflauf weitere 5 bis 10 Minuten. Lassen Sie ihn anschließend 10 Minuten stehen. Der Guss setzt sich dabei, und die Portionen lassen sich sauberer herausheben.

Technik, Variationen und Aufbewahrung

Das kurze Vorgaren der Kartoffeln ist wichtig, weil Kürbis schneller weich wird als rohe Kartoffeln. Schneiden Sie die Kartoffeln nicht dicker als den Kürbis, sonst bleibt die Mitte des Auflaufs fest, während die Kürbisscheiben bereits zerfallen. Wenn Sie die Kartoffeln lieber nicht vorkochen möchten, schneiden Sie sie sehr dünn und verlängern Sie die Backzeit auf ungefähr 60 Minuten. Prüfen Sie die Garheit dann nach 45 Minuten und decken Sie die Oberfläche bei Bedarf ab.

Für eine vegetarische Mahlzeit passt eine Handvoll gehackter Walnüsse auf den Käse. Wer mehr Würze möchte, kann eine Prise Paprikapulver in den Guss rühren. Frischer Thymian ersetzt den getrockneten: Verwenden Sie etwa einen Esslöffel abgezupfte Blättchen. Reste halten abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank. Erwärmen Sie sie bei 160 °C für etwa 15 Minuten im Ofen oder portionsweise in der Mikrowelle.

Servieren und Anrichten

Stellen Sie die Form nach der Ruhezeit auf ein hitzefestes Brett und schneiden Sie den Auflauf mit einem breiten Pfannenwender in vier Stücke. Ein grüner Salat mit einem säuerlichen Essig-Dressing gleicht die cremige Oberfläche aus. Für die Präsentation können Sie jede Portion mit etwas gehackter Petersilie bestreuen und einige dünne Kürbisspalten danebenlegen. Servieren Sie den Auflauf direkt aus der Form, solange der Käse noch weich ist.

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Dieser Kürbis-Auflauf verbindet weiche Kartoffelscheiben und leicht nussigen Hokkaido mit einer würzigen Sahne-Ei-Mischung und einer goldbraunen Käsekruste. Das kurze Vorkochen der Kartoffeln hilft, damit beide Gemüse zur gleichen Zeit gar werden; mit festkochenden Sorten bleibt der Auflauf schön in Form. Probieren Sie das Rezept an einem kühlen Abend und servieren Sie dazu einen grünen Salat oder gedünstetes Gemüse. Für mehr Würze passen Bergkäse, etwas Knoblauch oder eine Prise Chili, während ein Teil der Sahne durch Milch ersetzt werden kann. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag im Ofen wieder erwärmen. Wenn Sie den Auflauf nachkochen, teilen Sie gern mit, welchen Käse oder welche Variante Sie gewählt haben. Vielleicht wird er bald zu Ihrem festen Herbstgericht.


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Kürbis-Auflauf mit Kartoffeln

Herzhafter Auflauf mit Kürbis, Kartoffeln, Rinderschinkenwürfeln und Käse.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
40 Minuten

Gesamtzeit
60 Minuten

Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Kürbis, entkernt
  • 500 g Kartoffeln
  • 75 g Rinderschinkenwürfel
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 150 g geriebener Käse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Olivenöl

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Backofen auf 200 °C vorheizen. Kürbis und Kartoffeln würfeln, Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und Knoblauch hacken.
  2. Schritt 2
    Öl in einer Pfanne erhitzen und Rinderschinkenwürfel, Lauchzwiebeln und Knoblauch kurz anbraten.
  3. Schritt 3
    Crème fraîche mit Gemüsebrühe verrühren. Gemüse und Schinken in eine Auflaufform geben, die Mischung darüber gießen und mit Käse bestreuen.
  4. Schritt 4
    Etwa 35–40 Minuten backen, bis Kartoffeln und Kürbis gar und der Käse goldbraun sind.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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