Pichelsteiner Eintopf nach Omas Rezept, sanft gegart

Festkochende Kartoffeln, Möhren und Weißkohl garen beim Pichelsteiner Eintopf Schicht für Schicht in kräftiger Brühe. Das Gemüse bleibt dabei gut zu erkennen, während Rind, Schwein und Lamm den Sud herzhaft machen. Dieser Klassiker aus dem Bayerischen Wald passt besonders gut auf den Tisch, wenn es draußen kühl ist und ein Topf für mehrere Portionen reichen soll. An Omas Rezept ist die ruhige Zubereitung das Besondere: Die Zutaten werden nicht ständig gerührt, sondern langsam und gleichmäßig gegart. So behalten die Kartoffeln möglichst ihre Form und das Fleisch wird zart. Für vier Portionen solltest du ungefähr zwei Stunden einplanen, die meiste Zeit köchelt der Eintopf sanft vor sich hin. Hier erfährst du, wie du das Fleisch passend schneidest, das Gemüse vorbereitest und die Zutaten sinnvoll schichtest. Dazu gibt es Tipps für passende Ersatzmöglichkeiten, fürs Abschmecken und fürs Aufbewahren von Resten. So gelingt ein kräftiger Eintopf, den du nach deinem Geschmack anpassen kannst.

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Pichelsteiner Eintopf nach Omas Rezept

Beim Pichelsteiner Eintopf liegen Kartoffeln, Möhren, Lauch, Weißkohl und Fleisch in Schichten im Topf und garen langsam in Brühe. So bleiben die Zutaten gut erkennbar, während der Sud kräftig wird. Für vier Portionen solltest du etwa zwei Stunden einplanen, davon ist der größte Teil sanfte Kochzeit.

Zutaten für vier Portionen

  • 300 g Rinderschulter oder Rindergulasch
  • 300 g Schweineschulter oder Schweinegulasch
  • 200 g Lammfleisch aus der Schulter, ersatzweise weiteres Rind- oder Schweinefleisch
  • 700 g festkochende Kartoffeln
  • 250 g Möhren
  • 200 g Knollensellerie
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 250 g Weißkohl
  • 1 große Zwiebel
  • 1,2 l Fleischbrühe, bei Bedarf etwas mehr
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Salz, dazu Salz zum Abschmecken
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 EL neutrales Öl oder Butterschmalz

Zutaten auswählen und ersetzen

Die Mischung aus Rind, Schwein und Lamm gibt dem Eintopf seinen herzhaften Geschmack. Schneide das Fleisch in etwa drei Zentimeter große Würfel und entferne sehr dicke Sehnen, aber nicht jede feine Fettkante. Sie hält das Fleisch beim langen Garen saftig. Wenn du kein Lamm magst, nimm stattdessen Rind oder Schwein. Für eine leichtere Variante passt auch Hähnchenkeule ohne Haut; gib sie erst nach etwa 30 Minuten Garzeit dazu, damit sie nicht zerfällt.

Festkochende Kartoffeln behalten ihre Form. Mehligkochende Kartoffeln machen den Sud sämiger, zerfallen aber leichter. Möhren und Sellerie liefern Süße und Würze; Pastinake kann einen Teil des Selleries ersetzen. Weißkohl ist klassisch, Wirsing funktioniert ebenfalls und braucht ungefähr dieselbe Garzeit. Lauch bringt eine milde Zwiebelnote. Falls du keinen Lauch hast, nimm eine zweite Zwiebel. Mit kräftiger Gemüsebrühe statt Fleischbrühe lässt sich der Eintopf auch ohne Fleisch kochen; verwende dafür insgesamt etwa 800 g Gemüse und kürze die Garzeit auf rund 40 Minuten.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Gemüse vorbereiten: Schäle die Kartoffeln, Möhren und den Sellerie. Schneide die Kartoffeln in etwa zwei Zentimeter große Würfel, die Möhren in Scheiben und den Sellerie in kleine Würfel. Wasche den Lauch gründlich zwischen den Ringen und schneide ihn in Stücke. Entferne beim Weißkohl den Strunk und schneide die Blätter in Streifen. Würfle die Zwiebel fein.
  2. Fleisch anbraten: Erhitze Öl oder Butterschmalz in einem großen, schweren Topf. Brate das Fleisch portionsweise bei mittelhoher Hitze rundherum kräftig an, etwa drei Minuten pro Portion. Gib nicht alles auf einmal hinein, sonst tritt viel Flüssigkeit aus und das Fleisch kocht eher, als dass es bräunt. Lege die angebratenen Stücke vorübergehend auf einen Teller.
  3. Zwiebel und Schichten einfüllen: Brate die Zwiebel im selben Topf zwei Minuten an und löse dabei den Bratensatz mit einem Holzlöffel. Nimm den Topf kurz vom Herd. Lege nun abwechselnd Fleisch und Gemüse hinein. Beginne mit Fleisch, verteile darauf etwas Salz, Pfeffer und Majoran und schichte Kartoffeln, Möhren, Sellerie, Lauch und Kohl darüber. Wiederhole die Schichten, bis alles aufgebraucht ist. Rühre zunächst nicht um; so bleiben die Zutaten beim Garen besser in Form.
  4. Langsam garen: Gieße die Brühe am Rand des Topfes ein. Sie soll die Zutaten fast bedecken, aber nicht völlig darin schwimmen lassen. Bring alles bei mittlerer Hitze zum leichten Kochen. Sobald die Brühe blubbert, reduziere die Hitze, setze den Deckel auf und lass den Eintopf 75 bis 90 Minuten sanft köcheln. Ein starkes Kochen macht das Fleisch trocken und lässt Kartoffeln und Kohl zerfallen.
  5. Garprobe und Würze: Prüfe nach 75 Minuten ein Stück Fleisch und eine Kartoffel. Das Fleisch sollte sich mit einer Gabel leicht teilen lassen, die Kartoffel weich sein, aber nicht auseinanderfallen. Ist das Fleisch noch fest, gare weitere 10 bis 15 Minuten. Schmecke den Sud ab und ergänze Salz oder Pfeffer. Wenn er zu dick ist, gieße etwas heiße Brühe an. Hebe die Schichten erst jetzt vorsichtig von unten nach oben unter.

Servieren und aufbewahren

Streue kurz vor dem Servieren Petersilie über den Eintopf und schöpfe Fleisch, Gemüse und Brühe gemeinsam in vorgewärmte tiefe Teller. Ein Stück Bauernbrot passt dazu und nimmt den kräftigen Sud auf. Für eine frische Note kannst du etwas gehackte Petersilie zusätzlich auf den Tisch stellen. Stelle Senf bereit, wenn deine Familie gern einen würzigen Klecks zum Fleisch isst.

Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag oft noch runder, weil die Brühe Zeit zum Durchziehen hatte. Kühle Reste innerhalb von zwei Stunden ab und bewahre sie zugedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank auf. Erwärme sie bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre behutsam, damit die Kartoffeln ganz bleiben. Zum Einfrieren eignet sich der Eintopf für etwa drei Monate; nach dem Auftauen kann die Kartoffel etwas weicher sein.

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Wenn Kartoffeln, Möhren und Weißkohl langsam mit drei Sorten Fleisch in der Brühe garen, entsteht ein kräftiger Eintopf mit zartem Fleisch und Gemüse, das seine Form behält. Genau diese Schichten und die sanfte Kochzeit machen Pichelsteiner Eintopf nach Omas Rezept so angenehm unkompliziert für ein gemeinsames Essen. Probiere die Mischung aus Rind, Schwein und Lamm aus oder ersetze das Lamm durch mehr Rind oder Schwein. Dazu passen frische Petersilie und kräftiges Bauernbrot, mit dem du den Sud auftunken kannst. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag langsam erwärmen; gib bei Bedarf einen Schluck Brühe dazu. Wenn du das Rezept kochst, teile gern, welche Fleischmischung du verwendet hast oder welche Beilage bei dir auf den Tisch kam.


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Pichelsteiner Eintopf nach Omas Rezept

Herzhafter Eintopf mit Rindfleisch, Kartoffeln und Suppengrün. Nährwerte sind geschätzt.

Vorbereitungszeit
25 Minuten

Kochzeit
90 Minuten

Gesamtzeit
55 Minuten

Portionen
4 Portionen

Zutaten

  • 500 g Rindernuss
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • 1 Bund Suppengrün
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 500 ml Rinderbrühe
  • Salz und Pfeffer

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Rindfleisch, Zwiebel, Suppengrün und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Schritt 2
    Butter in einem Topf erhitzen und das Rindfleisch rundherum anbraten. Zwiebel und Paprikapulver kurz mitbraten.
  3. Schritt 3
    Suppengrün, Kartoffeln und Rinderbrühe dazugeben. Aufkochen und zugedeckt etwa 90 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.
  4. Schritt 4
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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